ruedi grenzwert wird ab sofort nicht mehr wie bisher über dani L. in münchen berichten.
wie sich herausgestellt hat, hat der talentfreie, sensationslüsterne klatschreporter dani L. in den vergangenen monaten aus seinem geltungsdrang heraus nicht nur zu übermässigem alkoholkonsum und den damit verbundenen ausschweifungen animiert, sondern auch leute aus seinem umfeld für intime informationen und frauen dafür, mit dani L. anzubandeln, bezahlt, um an brisanten stoff für seine amateurhaften stories zu gelangen. er hat seinen guten freund übel ausgenutzt.
ruedi grenzwert wird frühling und sommer in einer bar in basel verbringen, darüber nachdenken, was er getan hat und auf gnade und die damit verbundene zweite chance warten.
sind wir ihm dennoch nicht böse, auch er ist nur ein mensch.
Sonntag, 8. März 2009
Samstag, 7. Februar 2009
Sonntag, 25. Januar 2009
im flipperkasten
samstagabend, zwölf uhr in einem club in münchen.
die tanzfläche brennt, ist proppevoll, alle stehen wichtig da, einer tanzt, ist auf feuer.
wie unser guter freund den laden, der zu seinen lieblingslokalen gehört, betreten hat, hat ihn fast der schlag getroffen, ist das publikum heute doch etwas eigenartig.
der grossteil der männer sieht aus wie oliver kahn, stefan effenberg und boris becker zusammen, wenn sie dreissig wären und keinen erfolg gehabt hätten, die frauen sind wie frauen nun mal sind, wenn sie auf derlei typen stehen.
was kann man da machen?
ist es das, was man eine feindliche übernahme nennt?
unser guter freund überbrückt die erste phase des totalen unwohlseins mit einer beeindruckenden serie von vier siegen in folge am töggelikasteen an der seite einer der wenigen charmanten damen im haus, bevor er sich mit bier in der hand und grinsen auf dem gesicht anschickt, die territorialansprüche des tanzenden volkes in den reihen der yuppieclowns und sternchen anzumelden.
"isch doch gliiiiich!!" steht in grossen, leuchtenden neonlettern auf seiner stirn geschrieben, wie er wie die stahlkugel im flipperkasten durch den raum fliegt.
die freunde, die er sich dabei macht lassen sich an einer hand abzählen, einer gibt ihm dafür ein bier aus.
die yuppiefront scheint den auch langsam einzubrechen, die bewegung erobert die tanzfläche zurück, der schweiss fliesst, das shirt klebt, diese nacht wird wunderbar.
die tanzfläche brennt, ist proppevoll, alle stehen wichtig da, einer tanzt, ist auf feuer.
wie unser guter freund den laden, der zu seinen lieblingslokalen gehört, betreten hat, hat ihn fast der schlag getroffen, ist das publikum heute doch etwas eigenartig.
der grossteil der männer sieht aus wie oliver kahn, stefan effenberg und boris becker zusammen, wenn sie dreissig wären und keinen erfolg gehabt hätten, die frauen sind wie frauen nun mal sind, wenn sie auf derlei typen stehen.
was kann man da machen?
ist es das, was man eine feindliche übernahme nennt?
unser guter freund überbrückt die erste phase des totalen unwohlseins mit einer beeindruckenden serie von vier siegen in folge am töggelikasteen an der seite einer der wenigen charmanten damen im haus, bevor er sich mit bier in der hand und grinsen auf dem gesicht anschickt, die territorialansprüche des tanzenden volkes in den reihen der yuppieclowns und sternchen anzumelden.
"isch doch gliiiiich!!" steht in grossen, leuchtenden neonlettern auf seiner stirn geschrieben, wie er wie die stahlkugel im flipperkasten durch den raum fliegt.
die freunde, die er sich dabei macht lassen sich an einer hand abzählen, einer gibt ihm dafür ein bier aus.
die yuppiefront scheint den auch langsam einzubrechen, die bewegung erobert die tanzfläche zurück, der schweiss fliesst, das shirt klebt, diese nacht wird wunderbar.
Samstag, 24. Januar 2009
isch doch glich
samstag morgen, gegen neun uhr.
unser guter freund liegt im bett, auf seiner zunge wachsen kakteen, die ringe unter seinen augen tragen normalerweise deutsche mallorcaurlauber auf den hüften und in seinem kopf probt ein streichorchester, anfänger versteht sich.
in der küche nebenan knallen sich seine mitbewohner seit einer guten viertelstunde lautstark gepfefferte phrasen um die ohren, beide wollen nur in ruhe frühstücken.
derweil haben in der wohnung im oberen stock die vier kinder offenbar nicht nur ihre kegelbahn sondern auch ihren basketballplatz wieder in betrieb genommen.
die sonne scheint zum fenster hinein, unserm freund ist heiss, er schwitzt, klebt an der bettdecke fest, wie er sich langsam auf die andere seite kehrt. es ist viel zu hell, vom lärm lässt er sich kaum beeindrucken, der kopf aus granit kracht mit einem dumpfen "ploff!" schwer zurück ins kissen.
helden sehen anderst aus.
die vergangene woche war nicht besonders freundlich zu unserem freund dani, die den freitag dominierende melancholie bot einen guten nährboden für alkoholgedüngte auswüchse am abend, die heimfahrt auf dem fahrrad glich einem kamikazeritt durch münchens strassen, soweit er sich daran erinneren kann zumindest, zeugen gibts keine.
trotz einem rausch der sich gewaschen hatte, kam nie wirklich stimmng auf, doch das scheint sich heute morgen geändert zu haben.
mit stoischer ruhe ignoriert er den trubel ringsum, nimmt sich zurück und wird wieder zum betrachter des lebens von aussen, eine tiefe gleichgültigkeit erteilt dem schwermut und dem stress eine absage, nur der kater heult in allen tönen.
er rollt sich wieder in seine decke, lässt einen fliegen und bevor er zurück in einen unruhigen, von lautem schnarchen begleiteten schlaf fällt, purzeln ihm die wort "isch doch glich" über die aufgesprungenen lippen, laufen an den wangen runter und hinterlassen einen hässlichen fleck auf dem kopfkissen.
unser guter freund liegt im bett, auf seiner zunge wachsen kakteen, die ringe unter seinen augen tragen normalerweise deutsche mallorcaurlauber auf den hüften und in seinem kopf probt ein streichorchester, anfänger versteht sich.
in der küche nebenan knallen sich seine mitbewohner seit einer guten viertelstunde lautstark gepfefferte phrasen um die ohren, beide wollen nur in ruhe frühstücken.
derweil haben in der wohnung im oberen stock die vier kinder offenbar nicht nur ihre kegelbahn sondern auch ihren basketballplatz wieder in betrieb genommen.
die sonne scheint zum fenster hinein, unserm freund ist heiss, er schwitzt, klebt an der bettdecke fest, wie er sich langsam auf die andere seite kehrt. es ist viel zu hell, vom lärm lässt er sich kaum beeindrucken, der kopf aus granit kracht mit einem dumpfen "ploff!" schwer zurück ins kissen.
helden sehen anderst aus.
die vergangene woche war nicht besonders freundlich zu unserem freund dani, die den freitag dominierende melancholie bot einen guten nährboden für alkoholgedüngte auswüchse am abend, die heimfahrt auf dem fahrrad glich einem kamikazeritt durch münchens strassen, soweit er sich daran erinneren kann zumindest, zeugen gibts keine.
trotz einem rausch der sich gewaschen hatte, kam nie wirklich stimmng auf, doch das scheint sich heute morgen geändert zu haben.
mit stoischer ruhe ignoriert er den trubel ringsum, nimmt sich zurück und wird wieder zum betrachter des lebens von aussen, eine tiefe gleichgültigkeit erteilt dem schwermut und dem stress eine absage, nur der kater heult in allen tönen.
er rollt sich wieder in seine decke, lässt einen fliegen und bevor er zurück in einen unruhigen, von lautem schnarchen begleiteten schlaf fällt, purzeln ihm die wort "isch doch glich" über die aufgesprungenen lippen, laufen an den wangen runter und hinterlassen einen hässlichen fleck auf dem kopfkissen.
Donnerstag, 22. Januar 2009
Freitag, 16. Januar 2009
neu!!!
der dani L.-ego-header, exklusiv und nur diese woche auf dem keni halbe schritte blog, topaktuell im superszenigen tageslichtleuchtfarbenlook gehalten.
Donnerstag, 15. Januar 2009
dani weiss alles
donnerstag nachmittag, kurz nach drei uhr.
dani blinzelt, schaut mit kleinen augen, von denen kaum mehr als das weisse zu sehen ist an die weisse decke. er atmet tief und langsam, regelmässig hebt sich seine brust unter dem weissen kapuzenpulli, wegen dem schweiss klebt sie leicht daran.
unser held liegt auf einem weissen, unbezogenen bett, durch das offene fenster mit weissem holzrahmen zieht ein leichter wind, in dessen takt sich die weissen vorhänge und die weissen laken neben dem bett sanft hin-und herbewegen.
es ist mittlerweile ziemlich kühl geworden in dem zimmer mit den weissen wänden, bei jedem atemzug stösst dani kleine weisse wölkchen in den raum, die kaum den bruchteil einer sekunde überleben.
wie lange er schon so liegt weiss er nicht, es ist aber ungemein entspannend.
auf dem dach gegenüber liegen kleine weisse flecken, die letzten reste schnee, die sich dank der eisigen kälte der vergangenen tage halten konnten.
dani wirfr den blick zurück auf die decke, tiefe atemzüge, er schliesst die augen. ein wenig weisslicher schleim rinnt aus seiner nase, er kramt nach einem weissen taschentuch, wischt ihn weg, lässt den kopf züruck in die weisse decke sinken, ein paar weisse federchen fliegen auf, schweben langsam aufs weisse leintuch zu.
unser guter freund erholt sich langsam wieder, richtet sich gemächlich auf.
er war laufen, einsame knirschende schritte auf gefrorenen weissen wegen durch die klirrende kälte, die arktische luft schmerzt noch in den lungen, seine nase hat sich vom blassen blau mittlerweile in ein leuchtendes rot verfärbt.
dani blinzelt, schaut mit kleinen augen, von denen kaum mehr als das weisse zu sehen ist an die weisse decke. er atmet tief und langsam, regelmässig hebt sich seine brust unter dem weissen kapuzenpulli, wegen dem schweiss klebt sie leicht daran.
unser held liegt auf einem weissen, unbezogenen bett, durch das offene fenster mit weissem holzrahmen zieht ein leichter wind, in dessen takt sich die weissen vorhänge und die weissen laken neben dem bett sanft hin-und herbewegen.
es ist mittlerweile ziemlich kühl geworden in dem zimmer mit den weissen wänden, bei jedem atemzug stösst dani kleine weisse wölkchen in den raum, die kaum den bruchteil einer sekunde überleben.
wie lange er schon so liegt weiss er nicht, es ist aber ungemein entspannend.
auf dem dach gegenüber liegen kleine weisse flecken, die letzten reste schnee, die sich dank der eisigen kälte der vergangenen tage halten konnten.
dani wirfr den blick zurück auf die decke, tiefe atemzüge, er schliesst die augen. ein wenig weisslicher schleim rinnt aus seiner nase, er kramt nach einem weissen taschentuch, wischt ihn weg, lässt den kopf züruck in die weisse decke sinken, ein paar weisse federchen fliegen auf, schweben langsam aufs weisse leintuch zu.
unser guter freund erholt sich langsam wieder, richtet sich gemächlich auf.
er war laufen, einsame knirschende schritte auf gefrorenen weissen wegen durch die klirrende kälte, die arktische luft schmerzt noch in den lungen, seine nase hat sich vom blassen blau mittlerweile in ein leuchtendes rot verfärbt.
Montag, 12. Januar 2009
ausverkauf
sonntag morgen, gegen halb sechs uhr.
mit etwas ungelenken, fast schon zackigen, grossen schritten hastet unser freund über den odeonsplatz, dem aufmerksamen beobachter wird eine leichte schlagseite kaum entgehen.
die kälte klirrt, er will nach hause, sein fahrrad ist kaputt und der weg weg dahin noch lang und dunkel.
wie immer in solchen momenten fühlt er sich seinen turnschuhen besonders nah, stellen sie doch nicht nur den kontakt zur strase her, sondern auch sicher, dass er mit beiden füssen auf dem boden bleibt.
eine heitere gruppe mitvierziger stellt sich ihm in den weg, nichts ungewöhnliches in dieser stadt, man grüsst sich, small talk und gelächter zur frühen stunde.
die herren machen einen fitten eindruck, sie scheinen sich im stil eines männerabends ausgezeichnet amüsiert zu haben und möchten die tatsache, dass sich diese nun dem ende neigt, nur widerwillig ins auge schauen.
wie unser held genug gesmalltalkt hat und sich wieder auf die socken macht, fragt ihn einer der herren, was er denn für seine mütze haben will. seine schwarze bommelmütze. die er ständig trägt in den letzten tagen und die man ihm nach meinung des engländers wohl mittlerweile chirurgisch entfernen müsste.
er will sie nicht verkaufen, verständlich. ausserdem hat er selber kalt. als der andere allerdings einen einhunderteuroschein zückt, wird er dann aber doch ein wenig wankelmütig, das geschäft kommt aber nicht zustande, er geht weiter.
noch lange auf seinem weg hat er sich gefragt, warum seine mütze einem andern einen hunderter wert sein könnte, ganz so kalt wars nun doch auch wieder nicht.
hat der andere etwa ganz instinktiv gemerkt, mit wem er da geredet hatte, wollte er sich mit dem kauf etwa einen platz in der legende des dani L. sichern? einen teil davon besitzen? oder war es einfach nur betrunkene grossspurigkeit?
unser held marschiert bibbernd durchs siegestor, nun ists nicht mehr allzu weit.
mit etwas ungelenken, fast schon zackigen, grossen schritten hastet unser freund über den odeonsplatz, dem aufmerksamen beobachter wird eine leichte schlagseite kaum entgehen.
die kälte klirrt, er will nach hause, sein fahrrad ist kaputt und der weg weg dahin noch lang und dunkel.
wie immer in solchen momenten fühlt er sich seinen turnschuhen besonders nah, stellen sie doch nicht nur den kontakt zur strase her, sondern auch sicher, dass er mit beiden füssen auf dem boden bleibt.
eine heitere gruppe mitvierziger stellt sich ihm in den weg, nichts ungewöhnliches in dieser stadt, man grüsst sich, small talk und gelächter zur frühen stunde.
die herren machen einen fitten eindruck, sie scheinen sich im stil eines männerabends ausgezeichnet amüsiert zu haben und möchten die tatsache, dass sich diese nun dem ende neigt, nur widerwillig ins auge schauen.
wie unser held genug gesmalltalkt hat und sich wieder auf die socken macht, fragt ihn einer der herren, was er denn für seine mütze haben will. seine schwarze bommelmütze. die er ständig trägt in den letzten tagen und die man ihm nach meinung des engländers wohl mittlerweile chirurgisch entfernen müsste.
er will sie nicht verkaufen, verständlich. ausserdem hat er selber kalt. als der andere allerdings einen einhunderteuroschein zückt, wird er dann aber doch ein wenig wankelmütig, das geschäft kommt aber nicht zustande, er geht weiter.
noch lange auf seinem weg hat er sich gefragt, warum seine mütze einem andern einen hunderter wert sein könnte, ganz so kalt wars nun doch auch wieder nicht.
hat der andere etwa ganz instinktiv gemerkt, mit wem er da geredet hatte, wollte er sich mit dem kauf etwa einen platz in der legende des dani L. sichern? einen teil davon besitzen? oder war es einfach nur betrunkene grossspurigkeit?
unser held marschiert bibbernd durchs siegestor, nun ists nicht mehr allzu weit.
Dienstag, 6. Januar 2009
der könig
dienstag morgen, früh. mit eigenartig verkrampften, hochgezogenen schultern und klammen fingern in den jackentaschen steht unser sonst so nonchalanter guter freund vor den gschlossenen türen einer bäckerei und streckt seine blaue nase in den steifen wind.
natürlich hat er gewusst dass heute ein feiertag ist, ein richtiger, nicht so wie zu hause.
aber dass es hierzulande keine dreikönigskuchen gibt, das schlägt dann doch dem fass die krone ins gesicht, das hätte er nicht erwartet.
guten mutes ist er heute morgen zeitig aus dem bett gefedert, einen ebensolchen kuchen für sich und seine mitbewohner zum frühstück zu ergattern, fröhlich und doch majestätisch hielt er sein duschkopfzepter im bad und während er im spiegel sein herrscherkinn betrachtete, sonnte er sich im ruhm seiner zweifellos bald kommenden königswürden, denn königskuchenessen ist sowas wie eine berufung für ihn.
das weichspülshampoo soll die haare geschmeidig für die krone machen, denn die soll doch immerhin auch einen ganzen tag lang bequem sitzen.
noch während er das haus verliess, hat er an seiner rede gefrickelt, die er am späteren nachmittag dem volk vom balkon des maximilianeums vortragen würde und nun das.
deutschland kennt keinen dreikönigskuchen.
ist es den deutschen suspekt, durch ein kuchenstück zum könig gekrönt zu werden?
hätte der glückliche möglicherweise schwierigkeiten, mit der ihm plötzlich zugefallenen macht umzugehen und sie zum wohle der allgemeinheit einzusetzen?
haben sie angst vor krieg, wenn plötzlich in jedem hause ein könig herrscht?
würden sie die ganze sache generell zu ernst nehmen?
oder sind sie einfach nicht dazu geboren, könig zu sein?
es sei hiermit am heutigen sechsten januar die ernennung leopold dani L. maximilians zum könig von basel zu bayern proklamiert, möge er den obengenannten missstand binnen eines jahres beheben und möge dann ein kuchenstück seinen nachfolger bestimmen.
natürlich hat er gewusst dass heute ein feiertag ist, ein richtiger, nicht so wie zu hause.
aber dass es hierzulande keine dreikönigskuchen gibt, das schlägt dann doch dem fass die krone ins gesicht, das hätte er nicht erwartet.
guten mutes ist er heute morgen zeitig aus dem bett gefedert, einen ebensolchen kuchen für sich und seine mitbewohner zum frühstück zu ergattern, fröhlich und doch majestätisch hielt er sein duschkopfzepter im bad und während er im spiegel sein herrscherkinn betrachtete, sonnte er sich im ruhm seiner zweifellos bald kommenden königswürden, denn königskuchenessen ist sowas wie eine berufung für ihn.
das weichspülshampoo soll die haare geschmeidig für die krone machen, denn die soll doch immerhin auch einen ganzen tag lang bequem sitzen.
noch während er das haus verliess, hat er an seiner rede gefrickelt, die er am späteren nachmittag dem volk vom balkon des maximilianeums vortragen würde und nun das.
deutschland kennt keinen dreikönigskuchen.
ist es den deutschen suspekt, durch ein kuchenstück zum könig gekrönt zu werden?
hätte der glückliche möglicherweise schwierigkeiten, mit der ihm plötzlich zugefallenen macht umzugehen und sie zum wohle der allgemeinheit einzusetzen?
haben sie angst vor krieg, wenn plötzlich in jedem hause ein könig herrscht?
würden sie die ganze sache generell zu ernst nehmen?
oder sind sie einfach nicht dazu geboren, könig zu sein?
es sei hiermit am heutigen sechsten januar die ernennung leopold dani L. maximilians zum könig von basel zu bayern proklamiert, möge er den obengenannten missstand binnen eines jahres beheben und möge dann ein kuchenstück seinen nachfolger bestimmen.
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